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22.02.10 10:32 Alter: 196 days

Exkursion des K4-Biologie-Leistungskurses zum Forschungsmuseum Koenig in Bonn am 14.01.2010

Am 14.01.2010 war es endlich soweit. Nachdem die K4 das Thema Evolution schon abgeschlossen hatte und Herr Andernach den Ausflug von langer Hand her geplant hatte, konnte sich der Bio-LK auf einen interessanten und lehrreichen Ausflug ins Bonner Museum König freuen. Endlich dort angekommen, empfing uns Frau Fröhlich, die ihren Namen auch wirklich zum Programm gemacht hat. Sie führte uns quer durch das Museum, von der Heimat, über den Regenwald zur Arktis und schließlich landeten wir in Afrika. Wir wurden Zeugen eines Knochenraubes an einem Riesenhirsch-Weibchen, weshalb ihr Gatte jetzt die Zeit im Museum allein ausharren muss. Ihm wird aber bestimmt nicht langweilig werden, da er für sein 3,80 m langes Geweih, welches jedes Jahr neu wächst, Unmengen an Nahrung zu sich nehmen muss. Des Weiteren erzählte uns Frau Fröhlich von unserer Verwandtschaft mit den Fledermäusen und Walen, von der ökologischen Putzkolonne, den Geiern, und zeigte uns den größten Ammonit der Welt. Wir erfuhren, wie ein kleiner Orca das größte Säugetier der Welt, den Blauwal, der bis zu 35 m lang wird, töten kann und warum Pinguine nicht fliegen können. Verborgen blieb uns auch nicht, dass Knut viel näher mit unserem einheimischen Bruno verwandt ist als zuvor gedacht. Auch gab es dort vieles zum Anfassen und genauerem Untersuchen, wenn auch zum Leid einiger, z. B. die Unterschiede zwischen Hirschgeweih, Elfenbein und Nashorn-Horn, ein Stück Bart eines Wales, Eisbärenfell, Pinguin- und Schlangenhaut und vieles mehr. Nach der Führung besuchten wir noch die Dinosaurier Ausstellung und versuchten vergeblich das größte Skelett ganz auf ein Foto zu bekommen. Da unser Wissensdurst nun gestillt war, traten wir erschöpft die Heimreise an. Autorin: Beatrix Ternes

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